Allgemeine Geschäftsbedingungen
für die Nutzung der Software credoox · Fassung 2026-10 · Stand: 7. Oktober 2026
Anbieter
Quecco – Werbeagentur
Inhaber: Eduard Peters (Einzelunternehmen)
Bienenweg 11, 32791 Lage, Deutschland
Telefon: +49 (0) 5232 979 34 81
E-Mail: info@credoox.one
credoox ist ein Produkt der Quecco – Werbeagentur.
§ 1 Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software credoox (im Folgenden „Software“), die die Quecco – Werbeagentur, Inhaber Eduard Peters (im Folgenden „Anbieter“), mit ihren Kunden schließt.
- Die Software richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen (im Folgenden „Kunde“). Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, die Software für seine gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit zu nutzen.
- Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
- Der Vertrag über die Auftragsverarbeitung (AVV, credoox.one/avv) ist Bestandteil des Vertrags.
§ 2 Leistungen des Anbieters
- Der Anbieter stellt dem Kunden die Software als Online-Dienst (Software as a Service) zur Nutzung über einen aktuellen Webbrowser bereit. Eine Überlassung der Software zur Installation beim Kunden erfolgt nicht.
- Der Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Paket und den gebuchten Bausteinen gemäß der bei Vertragsschluss bzw. bei der Buchung gültigen Leistungsbeschreibung und Preisliste unter credoox.one/preise. Paketgrenzen (z. B. Zahl der Nutzer, Belege, Artikel, Lager, Speicher und KI-Aktionen) gelten wie dort angegeben.
- Der Anbieter entwickelt die Software laufend weiter. Er darf Funktionen ändern, ersetzen oder entfallen lassen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und der vertraglich vereinbarte Kern der Leistung erhalten bleibt. Wesentliche Einschränkungen gebuchter Funktionen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vorher in Textform an; der Kunde kann den betroffenen Vertrag dann zum Zeitpunkt der Änderung kündigen.
- Die Software unterstützt den Kunden bei kaufmännischen Abläufen. Sie ersetzt keine Steuer-, Rechts- oder Buchhaltungsberatung. Für die ordnungsgemäße Buchführung, die Einhaltung steuerlicher und handelsrechtlicher Pflichten (insbesondere GoBD, Aufbewahrungspflichten und Verfahrensdokumentation), die Richtigkeit der erfassten Daten sowie die Prüfung von Belegen, Auswertungen, Vorlagen und Fristenhinweisen ist der Kunde selbst verantwortlich.
- Ergebnisse von KI-Funktionen (z. B. Belegauslesung, Textvorschläge, Assistent) sind Vorschläge. Der Kunde prüft sie vor der Verwendung. KI-Funktionen können in den Einstellungen abgeschaltet werden.
- Anbindungen an Dienste Dritter (z. B. Onlineshops, Marktplätze, Banken, Zahlungs- und Versanddienstleister, DATEV, Cloud-Speicher, Druckdienste) setzen einen eigenen Vertrag des Kunden mit dem jeweiligen Dritten voraus. Der Anbieter hat keinen Einfluss auf Verfügbarkeit, Schnittstellen und Bedingungen dieser Dienste und schuldet nur die Bereitstellung der Anbindung im jeweils aktuellen technischen Stand. Ändert ein Dritter seine Schnittstelle, passt der Anbieter die Anbindung in angemessener Zeit an, soweit dies wirtschaftlich zumutbar ist.
- Beratung, Einrichtung, Datenübernahme, Schulungen und individuelle Anpassungen sind nicht Teil des Nutzungsvertrags und werden nur aufgrund gesonderter Vereinbarung erbracht.
§ 3 Vertragsschluss und Kundenkonto
- Die Darstellung der Software auf der Webseite ist kein verbindliches Angebot. Mit Abschluss der Registrierung gibt der Kunde ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrags ab; der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Kontos zustande. Die Buchung eines kostenpflichtigen Pakets oder Bausteins in der Software ist ein Angebot des Kunden, das der Anbieter durch Freischaltung annimmt.
- Der Kunde macht bei der Registrierung und später vollständige und zutreffende Angaben (insbesondere Firma, Anschrift, Rechnungs-E-Mail und, soweit vorhanden, USt-IdNr.) und hält sie aktuell.
- Der Kunde hält Zugangsdaten geheim und schützt sie vor dem Zugriff Dritter. Der Anbieter empfiehlt die Zwei-Faktor-Anmeldung; der Kunde kann sie für alle Nutzer verpflichtend machen. Bei Verdacht auf Missbrauch informiert der Kunde den Anbieter unverzüglich.
- Der Kunde kann weitere Nutzer (z. B. Mitarbeiter, Steuerberater) im Rahmen seines Pakets einladen und ihnen Rechte zuweisen. Er ist für deren Handeln in der Software wie für eigenes verantwortlich.
§ 4 Testphase und kostenloses Paket
- Neue Kunden können das Paket „Team“ 30 Tage kostenlos testen. Zahlungsdaten sind dafür nicht erforderlich. Bucht der Kunde bis zum Ende der Testphase kein Paket, wird das Konto automatisch im kostenlosen Paket „Start“ fortgeführt. Daten bleiben erhalten; was über die Grenzen des Pakets „Start“ hinausgeht, ist danach nur noch lesbar.
- Das kostenlose Paket wird ohne Entgelt und ohne Anspruch auf einen bestimmten Funktionsumfang oder auf Fortbestand bereitgestellt. Der Anbieter kann Umfang und Grenzen des kostenlosen Pakets mit einer Frist von drei Monaten in Textform ändern oder es einstellen; die Daten des Kunden bleiben in diesem Fall mindestens bis zum Ablauf der Frist abrufbar und exportierbar.
§ 5 Preise und Zahlung
- Es gelten die Preise der bei der Buchung gültigen Preisliste. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
- Das Entgelt wird je Abrechnungszeitraum (ein Monat oder ein Jahr, nach Wahl des Kunden) im Voraus berechnet. Die erste Rechnung wird mit der Buchung erstellt, Folgerechnungen wenige Tage vor Beginn des nächsten Zeitraums.
- Rechnungen werden elektronisch (per E-Mail, als PDF und E-Rechnung) gestellt und stehen in der Software zum Abruf bereit. Der Kunde ist damit einverstanden.
- Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen, per Überweisung oder, soweit angeboten, per Karte über einen Zahlungsdienstleister.
- Wechselt der Kunde in ein größeres Paket oder bucht er einen Baustein hinzu, gilt die Änderung sofort; der Mehrpreis wird für den restlichen bezahlten Zeitraum anteilig berechnet.
- Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regelungen. Ist eine Rechnung mehr als 21 Tage überfällig (bei der ersten Rechnung eines neuen Kunden mehr als 7 Tage), darf der Anbieter den Zugang bis zum Zahlungseingang auf die Abrechnungs- und Sicherheitseinstellungen beschränken. Die Daten des Kunden bleiben erhalten. Weitere Rechte des Anbieters bleiben unberührt.
- Der Anbieter kann die Preise mit Wirkung für künftige Abrechnungszeiträume ändern. Er kündigt die Änderung mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform an. Für bereits bezahlte Zeiträume, insbesondere ein laufendes Vertragsjahr, gilt der bisherige Preis. Bei einer Preiserhöhung kann der Kunde den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen; darauf weist der Anbieter in der Ankündigung hin.
- Gegen Forderungen des Anbieters kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
- Der Vertrag über ein kostenpflichtiges Paket läuft für den gewählten Abrechnungszeitraum (ein Monat oder ein Jahr) und verlängert sich jeweils um einen weiteren Zeitraum gleicher Länge, wenn er nicht gekündigt wird. Eine Mindestlaufzeit darüber hinaus gibt es nicht.
- Der Kunde kann jederzeit in der Software (Einstellungen → Abrechnung) oder in Textform an den Anbieter zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen. Geht die Kündigung später als drei Tage vor dessen Ende ein, wirkt sie zum Ende des folgenden Zeitraums. Gleiches gilt für den Wechsel in ein kleineres Paket, von jährlicher auf monatliche Zahlung und für das Abbestellen von Bausteinen. Der Kunde erhält eine Bestätigung per E-Mail und kann die Kündigung bis zum Stichtag in der Software zurücknehmen.
- Bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bleibt der volle Leistungsumfang erhalten. Danach wird das Konto im kostenlosen Paket „Start“ fortgeführt; die Daten bleiben erhalten (§ 4 Abs. 1 Satz 3 gilt entsprechend). Bereits gezahlte Entgelte werden nicht anteilig erstattet.
- Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit der Zahlung von mehr als zwei Monatsentgelten in Verzug ist oder trotz Abmahnung schwerwiegend gegen § 8 verstößt.
- Das Kundenkonto insgesamt (auch im kostenlosen Paket) beendet der Kunde durch einen Löschantrag in der Software (§ 10).
§ 7 Verfügbarkeit, Wartung und Datensicherung
- Der Anbieter stellt die Software in kostenpflichtigen Paketen mit einer Verfügbarkeit von 98 % im Monatsmittel bereit. Nicht eingerechnet sind angekündigte Wartungsarbeiten, die der Anbieter möglichst außerhalb der Zeit von 7 bis 19 Uhr (Montag bis Freitag) durchführt, sowie Störungen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (z. B. höhere Gewalt, Störungen des Internets außerhalb seines Einflussbereichs, Ausfälle von Diensten Dritter nach § 2 Abs. 6).
- Der Anbieter sichert die Daten der Software täglich. Sicherungen werden 14 Tage aufbewahrt und dienen der Wiederherstellung des Gesamtsystems nach einem Ausfall.
- Der Kunde ist dafür verantwortlich, seine Daten in angemessenen Abständen selbst zu sichern, insbesondere über den Komplettexport, den GoBD-Export und den DATEV-Export der Software, und Daten, die er aufbewahren muss, vor dem Ende des Vertrags zu exportieren.
- Störungen meldet der Kunde unter info@credoox.one oder telefonisch unter +49 (0) 5232 979 34 81. Der Anbieter bearbeitet Meldungen werktags (Montag bis Freitag außer gesetzlichen Feiertagen in Nordrhein-Westfalen) in angemessener Zeit.
§ 8 Pflichten des Kunden
- Der Kunde nutzt die Software nur im Rahmen der geltenden Gesetze und dieser AGB. Er speichert und versendet keine rechtswidrigen Inhalte und keine Schadsoftware.
- Der Kunde unterlässt alles, was den Betrieb der Software oder die Daten anderer Kunden beeinträchtigen kann, insbesondere Versuche, Schutzmaßnahmen zu umgehen, auf fremde Daten zuzugreifen, die Software übermäßig automatisiert abzufragen (außerhalb der dokumentierten API und ihrer Grenzen) oder sie zurückzuentwickeln, soweit dies nicht gesetzlich erlaubt ist.
- Der Kunde darf die Software nur für eigene geschäftliche Zwecke und die der mit ihm verbundenen Unternehmen nutzen, für die er ein eigenes Konto führt. Eine Weitergabe oder Vermietung an Dritte ist nicht erlaubt, soweit nichts anderes vereinbart ist (z. B. im Partnerprogramm).
- Der Kunde stellt sicher, dass er zur Verarbeitung der Daten, die er in die Software einbringt, berechtigt ist, und dass er für versendete E-Mails, Newsletter und Werbung die erforderlichen Einwilligungen hat.
§ 9 Rechte an der Software und an den Daten
- Der Kunde erhält für die Vertragsdauer das einfache, nicht übertragbare Recht, die Software im vereinbarten Umfang über das Internet zu nutzen. Alle Rechte an der Software verbleiben beim Anbieter.
- Die vom Kunden eingegebenen und erzeugten Daten bleiben Daten des Kunden. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten darin ausschließlich als Auftragsverarbeiter nach dem AVV. Er nutzt die Daten des Kunden nicht zu eigenen Zwecken, insbesondere nicht zum Training von KI-Modellen.
- Der Anbieter greift auf die Daten des Kunden nur zu, soweit dies für den Betrieb, die Sicherheit und die Datensicherung der Software technisch nötig ist oder der Kunde es veranlasst. Für Supportzwecke erfolgt ein Zugriff auf das Konto nur, wenn der Kunde ihn in der Software freigegeben hat, im freigegebenen Umfang (nur lesen oder lesen und bearbeiten) und für höchstens zwei Stunden je Sitzung; jeder Zugriff wird für den Kunden sichtbar protokolliert.
§ 10 Datenexport und Löschung
- Der Kunde kann seine Daten während der gesamten Vertragslaufzeit, auch im kostenlosen Paket, als Komplettexport (Stammdaten, Belege, Dateien) sowie über die weiteren Exporte der Software abrufen.
- Stellt der Kunde einen Löschantrag, erstellt die Software automatisch einen Komplettexport und stellt ihn 30 Tage zum Abruf bereit. Der Kunde kann den Antrag innerhalb von 14 Tagen zurückziehen. Danach wird das Konto gesperrt und 30 Tage später endgültig gelöscht; Datensicherungen werden 14 Tage später überschrieben. Die konkreten Daten nennt die Software.
- Der Anbieter bewahrt die an den Kunden gestellten Rechnungen und die zugehörige Korrespondenz nach den gesetzlichen Vorschriften auf.
§ 11 Mängel
- Für Mängel der Software in kostenpflichtigen Paketen gelten die gesetzlichen Vorschriften des Mietrechts mit den folgenden Maßgaben. Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel, die bereits bei Vertragsschluss vorhanden waren (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB), ist ausgeschlossen.
- Der Kunde meldet Mängel unverzüglich mit einer nachvollziehbaren Beschreibung. Der Anbieter beseitigt Mängel in angemessener Frist, auch durch Umgehungslösungen oder Aktualisierungen.
- Ein Recht des Kunden zur Selbstbeseitigung von Mängeln (§ 536a Abs. 2 BGB) ist ausgeschlossen.
- Im kostenlosen Paket und in der Testphase haftet der Anbieter für Mängel nur, wenn er sie arglistig verschwiegen hat.
§ 12 Haftung
- Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer übernommenen Garantie.
- Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf die Summe der Entgelte, die der Kunde in den zwölf Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis gezahlt hat, mindestens aber auf 1.000 Euro je Vertragsjahr.
- Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter bei leichter Fahrlässigkeit nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden (§ 7 Abs. 3) zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.
- Im kostenlosen Paket und in der Testphase haftet der Anbieter außerhalb von Absatz 1 nicht.
- Die Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung von Mitarbeitern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen des Anbieters. Die Haftung aus Art. 82 DSGVO richtet sich nach dem Gesetz und dem AVV.
§ 13 Freistellung
Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Software durch den Kunden oder seine Nutzer oder auf vom Kunden eingebrachten rechtswidrigen Inhalten beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.
§ 14 Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln nicht öffentliche Informationen der jeweils anderen Partei, die ihnen im Rahmen des Vertrags bekannt werden, vertraulich und nutzen sie nur zur Durchführung des Vertrags. Diese Pflicht gilt über das Vertragsende hinaus.
§ 15 Änderungen dieser AGB
- Der Anbieter kann diese AGB für die Zukunft ändern, wenn dafür ein sachlicher Grund besteht, etwa geänderte Gesetze oder Rechtsprechung, neue Funktionen oder geänderte Leistungen Dritter. Eine Änderung der Hauptleistungen und Preise richtet sich nach § 2 Abs. 3 und § 5 Abs. 7.
- Der Anbieter teilt Änderungen mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform und in der Software mit. Die geänderte Fassung gilt, wenn der Kunde sie in der Software bestätigt. Bestätigt der Kunde sie nicht, gilt bis zum Ende des Vertrags die bisherige Fassung; der Anbieter kann den Vertrag in diesem Fall ordentlich zum Ende eines Abrechnungszeitraums, frühestens aber zum Wirksamwerden der Änderung, kündigen.
§ 16 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag der Sitz des Anbieters in Lage. Der Anbieter ist auch berechtigt, am Sitz des Kunden zu klagen.
- Erklärungen zum Vertrag bedürfen der Textform (z. B. E-Mail), soweit nicht diese AGB die Abgabe in der Software vorsehen.
- Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Fassung 2026-10 · Stand: 7. Oktober 2026